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Alles im Eimer

Jahr:Nürnberg 2002Bild von 'Alles im Eimer'
Autor/in:Stefan Dorra
Verlag:Kosmos
Status:Produktion eingestellt
Preis:EUR 18
Kategorie:Gesellschaftsspiel
Anzahl Spieler:3-6
Altersgruppe:ab 8 Jahre
Spieldauer:20 Minuten bis ½ Stunde
Auszeichnungen:
-Auswahlliste 'Spiel des Jahres' (bis 2003) (2002)
-Spiel der Spiele: Spiele für Familien (2002)
-à la carte: Kartenspielpreis der Zeitschrift Fairplay, Platz: 3 (2002)
Deutsche Rezensionen:DB, DBN, DCS, DHK, DLZ, FAIRspielt, GamesWePlay, GoodGameGuide, H@LL9000, JurySdJ, MisterX, Pöppelkiste, ReichDerSpiele, SpielMitMir, Spielbox, Spieletest, Spielphase
Englische Rezensionen:EFUN
Informationen:BoardGameGeek (EN), Spielbox (DE)
Übersetzungen:The Bucket King (2002); Rio Grande Games; Stefan Dorra
Nachfolger:Alles im Eimer (2005); Kosmos; Stefan Dorra
Alles im Eimer (2016); Kosmos; Stefan Dorra
Pressetext:Alles im Eimer von Stefan Dorra ist ein Familienspiel, das Gelegenheitsspieler ebenso wie Vielspieler begeistern soll. Zu Beginn baut jeder der drei bis sechs Spieler eine Pyramide aus fünfzehn Eimern auf. Diese Eimer besitzen verschiedene Farben. Entsprechend der Eimerfarben gibt es verschiedenfarbige Karten mit unterschiedlichen Werten. Jede Kartenfarbe zeigt eine bestimmte Tierart (Gockel, Hammel, Schwein, Pferd und Stier). Wer am Zug ist, legt z.B. zwei rote Stier-Karten mit dem Gesamtwert "Fünf" aus. Der nächste Spieler muß nun seinerseits eine oder mehrere (maximal drei pro Zug) rote Stier-Karten auslegen, die in der Summe mindestens um einen Wert höher als Fünf liegen (nachziehen darf man übrigens immer nur eine Karte!). Dieses Spiel setzt sich rundherum fort, bis ein Spieler nicht mehr in der Lage ist, zu überbieten. Der betroffene Spieler muß dann einen Eimer der entsprechenden Farbe aus seiner Pyramide entfernen. Es wäre natürlich ein Riesenpech, wenn in solch einer tierisch prekären Situation nicht wenigstens ein roter Eimer möglichst weit oben auf der Pyramide stünde, also an einer Stelle, wo sein Fehlen nicht auch noch andere Eimer mit ins Trudeln bringt. Müsste nämlich ein Eimer entfernt werden, der sich in der Mitte der Pyramide befindet - oder gar noch weiter unten - dann verlieren selbstverständlich auch noch andere, darüber stehende Eimer das Gleichgewicht und fallen ebenfalls. - Gewonnen hat derjenige, der am Schluß die meisten Eimer noch in seiner Pyramide stehen hat.

"Alles im Eimer" bietet reichlich Platz für taktische Raffinessen. Schon beim Aufbau der eigenen Eimerpyramide zeigt sich der Könner. Jeder Spieler erhält ja zunächst zwölf Karten auf die Hand. Natürlich wird er die Eimer jener Farbe, von der er nur wenige, bzw. nur Karten mit niedrigen Werten besitzt, möglichst weit nach oben stellen, weil er sich ausrechnen kann, daß diese Eimer am ehesten zum Fallen verdammt sind. Die große Kunst bei "Alles im Eimer" besteht darin, sich möglichst immer dann geschlagen zu geben, wenn der Schaden, den man erleidet, relativ gering ist, und sich im übrigen die Kräfte, d.h. die Karten für jene Situationen aufzusparen, wo der Fall eines Eimers eine ganze Lawine purzelnder Eimer nach sich ziehen würde.
Material:90 Eimer (je 18 in 5 Farben)
110 Karten in 5 Farben (pro Tier/Eimerfarbe 22 Karten; je 2 mal 1 und 8; je 3 mal 2 bis 7)
1 Spielanleitung
Bild von 'Alles im Eimer'
Letzte Änderung:27.04.09

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